Nö - Eine Anstiftung zum Nein sagen
Lesung von Maike Schöfer
>>>>> Der Vorverkauf endet 3 Tage vor Veranstaltung - Tickets gibt es aber definitiv noch an der Abendkasse! <<<<<<<
Gefördert von
- der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB): „Projekte gegen Rechtsextremismus“
- Bayern liest e.V. aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.
- der Rudolf und Eberhard Bauer Stiftung
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Lesen. Hören. Verbünden.
Feministische Stimmen
Lesung von Maike Schöfer: „Nö - Eine Anstiftung zum Nein sagen“
mit Musik von Nici und Sarah
moderiert von Caro Hack
Das Buch:
Wir alle kommen mit einem Nein auf die Welt. Schreien, weil etwas nicht stimmt. Als trotzige Mädchen sind wir erst süß, dann wird uns der Protest abtrainiert. Wir sollen gefallen, keine Probleme machen. Maike Schöfer gibt uns mit diesem Buch das Nein zurück. Ein Nein kann Akt der Selbstbehauptung sein, Ablehnung bedeuten, aber auch etwas viel Größeres: Widerstand. Ob als befreiendes Nö zu Dingen, die wir nicht tun wollen, oder als wütendes Nein zu festgefahrenen Strukturen und Diskriminierung. Eine inspirierende, persönliche Untersuchung des wohl feministischsten Wortes, das wir wählen können.
Die Autorin: Maike Schöfer
Maike Schöfer, Jahrgang 1989, ist Pfarrerin unter dem Himmel Berlins. Feministisch, queer und unbequem kämpft sie digital als @ja.und.amen und analog im Talar gegen Ungerechtigkeiten an – in der Gesellschaft und in ihrer Kirche.
Die Musikerinnen: Sarah und Nici
Sarah Rothascher und Nici Nitz – bekannt als zwei Musikerinnen der Band Die alte Dame und Herr Mond – sind erstmals als FLINTA-Duo zu hören. Mit mehrstimmigem Gesang und einfühlsamen Arrangements, verwurzelt im Akustik-Pop, verleihen sie der Lesung einen besonderen Klang.
Die Moderatorin: Caro Hack:
In meinem Job als Medizinethikerin moderiere ich bei Konflikten, ethischen Dilemmata, kontroversen Fragen in der klinischen Versorgung – und das von Herzen gerne.
Dass ich in meiner Freizeit Literatur-, Musik- und Kulturveranstaltungen begleiten darf, mal als Moderatorin, mal als Musikerin, lässt mich die Rolle der Moderatorin nochmal in ganz anderen Farben leben. :)
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt:
Vorverkauf: Zahl was du kannst: 12, 16, 20€ im Vorverkauf über unsere Homepage (Der Vorverkauf endet 3 Tage vor Veranstaltung - Tickets gibt es aber definitiv noch an der Abendkasse! )
Abendkasse: Mindestens 14 €
Vielen Dank an die Buchhandlung Jakob für den Büchertisch.
Diese Lesung ist Teil der feministischen Lesungsreihe im Herbst 2026.
29.9.: Nana Myrrhe: „Feucht & Fromm Die schmutzigen Geheimnisse der Purity Culture“
13.11.: Julia Korbik: „Schwestern: Die Macht des weiblichen Kollektivs“
1.12. Maike Schöfer: „Nö - Eine Anstiftung zum Nein sagen“
LUX ist nicht nur Jugendkirche, sondern auch Nürnberger Kulturlocation, die über ihre Events Jugendkultur und (marginalisierte) Lebensrealitäten in die kirchlichen Räume bringt.
Wir wollen mit unserer Lesungsreihe feminine und feministische Perspektiven sichtbar und bewusst machen und Künstler*innen verschiedener Genres auf die Bühne holen. Frauen sind oft unterrepräsentiert im Veranstaltungsbereich und in der Kunst, oft namentlich unerwähnt in der Wissenschaft, oft nicht ernst genommen und benachteiligt in Alltag und Beruf. Die Themen der eingeladenen Autorinnen verleihen Frauen und deren Sichtweise hingegen eine starke Stimme. Empowerment, Solidarität und Sichtbarkeit sind umso nötiger angesichts eines um sich greifenden „Trends“, der nicht nur ein traditionelles, oft rückwärtsgewandtes Frauenbild, propagiert, sondern oft im selben Zug antidemokratische Werte impliziert. Die Grenzen zwischen diesem Lifestyle und rechtsextremer Ideologie verschwimmen, „die anderen“ (selbstbestimmte Frauen, queere Frauen uvm.) werden abgewertet und rechte Haltungen wie die Überlegenheit des Mannes behauptet. In sozialen Netzwerken begegnen uns immer häufiger genau diese Bilder von der „perfekten Hausfrau“, dem „starken Alpha-Mann“ oder Sorgen um den „Verfall der Familie“ – erst auf den zweiten Blick durchschaut man, dass dahinter oft auch rechtspopulistische, antidemokratische und diskriminierende Ideologien stecken. In manchen evangelikalen Kreisen findet sich die Überschneidung des traditionellen Frauenbildes mit rechten Ideologien teilweise leider ebenfalls.
Du kannst bei jedem Event hinter die Kulissen schauen! Kasse, Künstlerbetreuung, Bar, Technik- oder Sicherheitsteam – als Ehrenamtlicher (15 bis 27 Jahre) kannst du bei Veranstaltungen for free mitmischen und Erfahrungen sammeln und deine Stars treffen.
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